Gegen Lebensmittelverschwendung
Lebensmittelretter-Projekte am KErn

Stilisiertes Bild eines Apfels im Rettungsring

Vom Feld bis in den Kühlschrank: Lebensmittel gehen entlang der gesamten Wertschöpfungskette verloren. Laut Schätzungen tragen die Haushalte EU-weit einen Anteil von 53 Prozent an dieser Verschwendung und die verarbeitende Industrie von 19 Prozent.

In Bayern enden im Durchschnitt pro Person und Jahr 65 Kilogramm Lebensmittel im Abfall. Von diesen 65 Kilogramm wären wiederum 43 Kilogramm, also zwei Drittel, vermeidbar. In Zahlen ausgedrückt landen in Bayern jährlich 200 Euro in Form von vermeidbaren Lebensmittelabfällen im Müll.

Aktuelles

Bundesweite Aktionswoche 29.09.-06.10.21
Deutschland rettet Lebensmittel

Woche gegen Lebensmittelverschwendung

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Bundesweit findet vom 29. September bis zum 6. Oktober 2021 die Aktionswoche "Deutschland rettet Lebensmittel" statt, die darauf abzielt, mit Aktionen in ganz Deutschland auf das Thema Reduzierung der Lebensmittelverschwendung aufmerksam zu machen. Gerade Obst und Gemüse landen aufgrund ihrer geringen Haltbarkeit häufig im Müll und sind im internationalen Jahr für Obst und Gemüse das Schwerpunktthema der Aktionswoche in diesem Jahr. Hier ein Überblick über die geplanten Aktionen in Bayern.  Mehr

Aus dem Bündnis "Wir retten Lebensmittel!"
Ideenwerkstatt: Handel(n) rettet Lebensmittel

KErn Logo Lebensmittelverschwendung - Einkaufswagen

© KErn

Mit der Initiative „Ideenwerkstatt Handel(n) rettet Lebensmittel“ wollen wir das vielfältige Engagement des Handels aufzeigen. Dabei machen wir innovative Lösungsansätze aus dem Lebensmittelhandel und Start-ups sichtbar, die zur Reduktion von Lebensmittelverlusten beitragen. Schicken Sie uns dazu Ihre Idee, mit der Sie in Ihrem Markt bzw. Unternehmen Lebensmittel vor dem Mülleimer retten. Machen Sie Fotos oder ein Video Ihrer Lebensmittelretter-Maßnahme und reichen Sie diese bei uns. Detaillierte Informationen finden Sie auf unserer Webseite. Wenn Sie Lust bekommen haben, bei unserer Aktion mitzumachen, dann freuen wir uns über Ihre Anmeldung. Seien Sie dabei und gehen Sie als Vorbild voran!   Mehr

KErn entwickelt nachhaltigen Einkaufsassistenten

Gibt es eine Lebensmittelkennzeichnung für nachhaltige Ernährung?

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Unsere Ernährung, soll nicht nur gesundheitsförderlich sein, sondern auch umweltverträglichen, ökologischen Aspekten Rechnung tragen. Doch wie sieht so ein umweltschonender Einkauf aus und welche Produkte sind aus ökologischer Sicht sinnvoll? Antworten auf solche Fragen soll in naher Zukunft der "Nachhaltige Einkaufsassistent" liefern, dessen Entwicklung das KErn übernommen hat.  Mehr

stocky - die App für nachhaltige Essensplanung

Logo stocky App mit Schriftzug nachhaltig, smart, kochen

Jährlich wirft jeder Deutsche im Schnitt 75 Kilogramm Lebensmittel in den Abfall. Mit den richtigen Tipps und Maßnahmen bekommen Sie die Lebensmittelverluste in Ihrem Haushalt problemlos um die Hälfte reduziert. Und diese Tipps bekommen Sie mit stocky. Die App macht es Ihnen leicht, bewusster mit Lebensmitteln umzugehen. Dank automatischer Einkaufslisten, Essensplanung, gezielter Resteverwertung, Rezepttipps und mehr retten Sie nicht nur Lebensmittel, sondern sparen dabei auch Geld.  Mehr

Materialsammlung Lebensmittelverschwendung

Sechs Würfel mit Buchstaben, die das Wort "Fakten" ergeben.

© oxie99 – adobe.stock.com

In Deutschland gehen jedes Jahr rund 12 Millionen Tonnen an Lebensmitteln entlang der gesamten Wertschöpfungskette verloren. Allein in Bayern existiert ein Vermeidungspotenzial für Lebensmittelverluste von ca. 1,3 Millionen Tonnen. Um sich über die Entstehung von Lebensmittelverschwendung, deren Auswirkungen und Maßnahmen zur Vermeidung dieser zu informieren, hat das KErn eine Materialsammlung mit hilfreichen Internet-Links zusammengestellt  Mehr

Online-Seminar "Smart kochen für eine nachhaltige Zukunft"

Hände bedienen ein Tablet an einem Küchentisch, der mit Gemüse beladen ist

© StockPhotoPro #198334081

Das KErn veranstaltet am 22. September 2020 das Online-Seminar „Smart kochen für eine nachhaltige Zukunft“. Die Veranstaltung widmet sich digitalen Lösungen für einen nachhaltigen Umgang mit unserem Essen und stellt verschiedene digitale Nachhaltigkeits-Projekte aus dem Privathaushalt und der Gastronomie vor.   Mehr

1. Bayerisches Symposium gegen Lebensmittelverschwendung

Gerettete Lebensmittel in der Saalmitte aufgebaut

@ Hauke Seyfarth

Am 16. Juli 2018 fand im Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten das 1. Bayerische Symposium gegen Lebensmittelverschwendung statt. Die bis auf den letzten Platz ausgebuchte Veranstaltung zeigte nicht nur den dringenden Handlungsbedarf auf, sondern gab auch hilfreiche Tipps zur Rettung von Lebensmitteln.  Mehr


Kurzfilm: Lebensmittelverluste in Bayern

Aktivierung erforderlichYouTube-Logo

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Bündnis "Wir retten Lebensmittel!"

Teller mit Messer und Gabel in akkurater Anordnung; auf dem Teller ist die Schrift "Wir retten Lebensmittel" zu sehen

© Andrey Kuzmin/Fotolia.com, Bildmontage: Running Frames GmbH

Das Bündnis „Wir retten Lebensmittel!“ ging im Oktober 2016 an den Start. Ziel ist es, Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen, die zur Reduzierung von Lebensmittelverlusten beitragen.

Hier gibt es weitere Informationen zum Bündnis "Wir retten Lebensmittel!"

Unsere Forschungsprojekte

Das KErn setzt verschiedene Maßnahmen im Rahmen des Bayerischen Bündnisses „Wir retten Lebensmittel“ des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten um.

Ernährungsbildungsprojekt "Lebensmittel-Freunde"

Die Lebensmittel-Freunde, das sind eine Himbeere, ein Salatkopf und Prinz Köstlich grinsen freundlich. Die Himbeere hält eine Birne in der rechten Hand

© Agentur TIGERTATZE

Jedes Jahr gehen in Deutschland etwa 13 Mio. t Lebensmittel verloren. Um bereits Kinder für einen nachhaltigen und wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln zu sensibilisieren, können Lehrkräfte ab sofort das Lernmaterial „Lebensmittel-Freunde“ nutzen. Das Material richtet sich speziell an Grundschulkinder der 2. und 3. Klassenstufe in Bayern.

Hier geht's zum Projekt

Forschungsprojekt „Vermeidung von Lebensmittelverlusten mittels eines Food-Scanners“

Der Food-Scanner beim Praxistest

© Hauke Seyfarth

Ein kompakter und preisgünstiger Food-Scanner soll dazu beitragen, die Lebensmittelverluste am Ende der Wertschöpfungskette zu reduzieren – im Handel und beim Verbraucher.

Hier geht's zum Projekt

Forschungsprojekt "Fortlaufende Erfassung von Lebensmittelverlusten in Bayern"

Hände, die mithilfe einer Gabel Spaghettireste in den Abfall geben

© nito/Fotolia.com

Eine umfangreiche Datenbasis zu Lebensmittelverlusten ermöglicht ein kontinuierliches Monitoring der Verluste in Bayern. Dies ist notwendig, um entsprechende Maßnahmen zur Reduzierung ableiten zu können. Die Daten sind so aufgebaut, dass sie mit denen anderer Länder vergleichbar sind.

Hier geht's zum Projekt

Ressourcen schonen in der Großküche

Koch hält einen Teller in der Hand auf dem ein grünes Sparschwein steht und freundlich zwinkert

© StMELF

Jedes Jahr landen Lebensmittel im Müll, die eigentlich noch genießbar gewesen wäre. Allein in Bayern existiert ein Vermeidungspotenzial von 1,3 Millionen Tonnen an Lebensmittelabfällen. Großküchen weisen ein besonders großes Potenzial zur Vermeidung dieser Lebensmittelverschwendung auf. Ideen wie ressourcenschonendes Wirtschaften gelingen kann, zeigt Ihnen die neue Übersichtsbroschüre „Ressourcen schonen in der Großküche“, des Kompetenzzentrums für Ernährung.   Mehr

Warenwirtschaftssystem für den Privathaushalt

Kleines Tablet in Mitten verschiedener Lebensmittel

© StockPhotoPro/Fotolia.com

In Deutschland gehen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg jährlich mehr als 11 Millionen Tonnen an Lebensmitteln verloren. Ein Großteil dieser Verluste entsteht auf der Seite des Endkunden. Gemäß wissenschaftlichen Untersuchungen (GfK Studie, 2017) landen durchschnittlich 55 Kilogramm Lebensmittel bei jedem Deutschen pro Jahr im Mülleimer. Die Gründe für die hohe Zahl an Lebensmittelverlusten sind vielschichtig, wobei das Planungs- und Einkaufsverhalten sowie der Umgang mit Speiseresten als wesentliche Ursachen herausragen.

Digitale Küche der Zukunft